Bleiben wir am Boden...

14.4.11, Laminat verlegen ist keine Hexerei

- so heisst es auf jeden Fall bei den meisten, die das schon mal gemacht haben. Aber was entsteht, wenn man einen mathematisch denkendenden Wirtschaftsstudenten zusammen mit einem ehemaligen Schreiner diskutieren lässt und ein dritter dabei ist, dessen Lieblingssatz "ich weiss doch au nöd" lautet? Genau. VERLORENE ZEIT!
Nach anfänglichen Detailberechnungen und stundenlangem Austüfteln über das beste Vorgehen legen die Jungs endlich los. Vielleicht, vielleicht hatte das Weibchen im Bunde, das "sowieso nicht draus kommt", am Ende gar nicht unrecht, als es behauptete, man solle doch einfach anfangen und fortlaufend abmessen, welche Zuschnitte es braucht. Denn genau so kam es heraus. Keine einzige Wand in diesem Raum ist wirklich gerade, so dass man sich nicht auf ein konkretes Mass verlassen konnte. Also nimmt man halt den Meter und misst jedes Mal neu. Aber eben, die Weibchen kommen ja nicht draus.... Als das Rad endlich ins Rollen kam, erreichten wir innert kürzester Zeit ein tolles Resultat. Nach zwei Abenden und einem Morgen war der Boden drin, auch wenn einige Reihen zwei Mail dran kamen. Ein Mal versteckte sich eine Schraube unter dem Vlies, wodurch die Laminatplatte einen hübschen Bruch in Sternchenform erlitt. Beim zweiten Mal wollte uns eine Platte mit einem Fleck (vermutlich Wasser) ärgern - wir durften ca. 10 Reihen wieder ausbauen. Aber irgendwann ist man ziemlich routiniert.

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