Eine Baustelle durchquert den Plan

Der letzte Tag in Singapur

Wir standen extra früh auf, verzichteten sogar aufs Frühstück und machten uns auf zum höchsten Berg oder besser gesagt Hügel in Singapur (106m). Denn von dort führt eine Schweizer Seilbahn direkt zur Insel Sentosa. Wir freuten uns bereits auf die tolle Aussicht und den Überflug zur kleinen Insel. Die Überraschung liess allerdings nicht lange auf sich warten. Der ganze Berg ist eine einzige Baustelle. Vermutlich werden gerade die Seilbahnpfeiler saniert oder so. Auf jeden Fall mussten wir unsere Pläne ziemlich schnell ändern. Natürlich brauste der Taxifahrer nach unserem Ausstieg sofort weg, also standen wir ratlos da. Ein paar Blicke über die Hochhäuser der Stadt und den gigantischen Hafen, ein paar Fotos von Eichhörnchen in den Bäumen, ein paar Minuten rumsitzen, das war alles, was uns der „Mount Faber“ zu bieten hatte. Als dann eine ganze Armee asiatischer Touristen auftauchte, machten wir uns halt zu Fuss wieder Richtung „Tal“. Wenigstens ein hübscher Fussweg durch den Wald. Wir entschieden uns, den Chinesischen Garten zu besichtigen und wurden dort nicht enttäuscht. Eine schöne, friedliche und grüne Oase. Als sich der Hunger meldete, stürzten wir uns aber wieder ins lebendige Chinatown. Nach wohlverdienter Erholung im Hotel mussten wir einen nächsten Termin einhalten. Wir besuchten den grössten Springbrunnen der Welt inmitten der Hochhäuser. Jeden Abend findet dort zwischen 20h und 21h eine Lasershow statt. Da wollte sich der Foto-Meister natürlich den besten Platz sichern. Als die Show allerdings begann, packten wir unsere Sachen fluchtartig zusammen, weil der Wind die Gischt genau zu uns spritzte. Dadurch verpassten wir den Anfang, konnten aber nachher doch noch genug lange staunen, fotografieren und filmen. Eine solche Lasershow haben wir noch nie gesehen! Zum Schluss unseres Singapur-Trips liessen wir uns ans Uferquai bringen, wo reger Betrieb herrscht und die Touristen ihr Geld liegen lassen. Nein danke, da wollten wir nicht hin und schlenderten wenige Meter weiter unter kleinen Brücken durch. Da endlich eröffnete sich vor unseren Augen die Erfüllung des Tages. Wunderhübsche Restauräntchen dem Quai entlang, verziert mit leuchtenden China-Lampignons – und leer! Vor einer gigantischen Kulisse mit Singapurs Skyline genossen wir göttlichen Thaifood in abosluter Ruhe (wir waren die einzigen Gäste). Ein wundervoller Abschluss. Uns bleiben tolle Erinnerungen an eine unglaubliche Stadt. Schauts Euch an.