Übersiedlung nach Bali

Tropf, tropf, tropf

Um 6.30h wurden wir bereits abgeholt und zum Flughafen gebracht. Die Vorfreude auf Bali mischte sich mit Skepsis. Ein unbekanntes Land bedeutet neue Erfahrungen, andere Leute, andere Sitten etc. Bis wir endlich die Tür zum Hotelzimmer aufstossen konnten, brauchten wir einige Nerven. Am Flughafen stand keiner mitem Täfeli „Moos“. Irgendwann kümmerte sich dann einer unserer Reisegesellschaft darum, dass wir zum Hotel gebracht werden. Den Gutschein (Voucher) für die eine Übernachtung riss der Typ von Asia Trails raus und gab ihn dem Fahrer NICHT mit. Und prompt wollte die an der Reception diesen Fackel dann sehn. Nach langem Hin und Her durften wir dann trotzdem einckecken – da liess die an der Reception den Kommentar fahren, dass wir ja nur eine Nacht bleiben. Das heisst also, sie hat unsere Buchung im System gefunden! Wofür braucht sie dann noch den dämlichen Voucher? Mann tun die kompliziert! Chäntelis Nerven kochten. Erstens wegen der Hitze (die Schweisstränen rinnen von Nacken der Wirbelsäule entlang und verschwinden irgendwo kitzelnd in der Unterhose…) zweitens wegen all dem Theater und drittens wegen dem, was uns bei Betreten des Zimmers erwartete... Zwar ein Himmelbett, aber zwei einzelne Betten. Und dann die Aussicht! Geradewegs am Balkon entlang ragt ein Maschendrahtzaun in die Höhe, daran befestigt braune Holzlatten. Der Balkon befindet sich unter dem Dach. Zu gut Deutsch: wir hocken in einem dunklen Hühnerstall und starren an eine Lattenwand. Juhui. Zum Glück bleiben wir hier nur eine Nacht und schnappen uns morgen den Mietwagen. Erst am Schluss kommen wir nochmals in dieses Hotel zurück, dann allerdings in einen Beach-Bungalow. Das verspricht schon mehr. Statt seine Holde nach diesen Strapazen etwas aufzubauen, schenkte Herr Gemahl ihr nur ein herzhaftes (Aus-)Lachen. Haaahaaaa…Wollen wir hoffen, dass es nur noch besser kommt