Schlussetappe Sonnenbrand inklusive

Einige Tage sind vergangen. In der Zwischenzeit sind wir gut im letzten Hotel angekommen (das gleiche wie zu Beginn unserer Mietwagenzeit). Nur bewohnen wir diesmal einen herrlichen Bungi mit traumhaftem Himmelbett. Nicht mehr die Holzlatten-Aussicht wie damals für die erste Nacht. Vor der Nase der Pool und ein paar Schritte weiter das Meer. Allerdings bäumen sich dort gewaltige Wellen in regelmässigem Rhythmus auf und schäumen sich an den Strand. Nicht umsonst ist das hier ein Paradies für Surfer. (Nebenbei: nicht so gute Schwimmer sollten sich besser nicht zu weit rauswagen, weil die Wellen eine gewaltige Wucht haben und besonders gerne 33jährige Frauen aus der Schweiz unter Wasser reissen…) Am Abend weiss man (endlich) kaum, wohin gucken vor lauter Souvenirständen, Kleidern, Schmuck, Taschen, Schuhen, Uhren etc. Doch wie bereits an den anderen Orten in Bali ist es immer der gleiche „Grümpel“. Naja, ein paar Kleinigkeiten gabs dann trotzdem… Wir nutzten die letzten Miettage des Autos und unternahmen noch ein paar kleine Ausflüge zu Zielen, die man als Tourist angeblich gesehen haben muss. Allerdings haben wir es dieses Jahr offensichtlich einfach verbockt mit Petrus. Denn immer, wenn wir etwas ansehen wollen, ist das Wetter schlecht. Es gibt da einen Tempel, der auf einem Felsen im Meer steht und nur bei Ebbe zu Fuss erreichbar ist. Die Sonnenuntergänge sollen dort derart atemberaubend sein, dass extra eine riesige Restaurant-Terrasse gebaut wurde, damit man den Tempel bei glühendem Hintergrund abknipsen kann. Und wenn die Mööslis dort sind, zeigt sich am Horizont eine dicke, graue Wolkendecke. Keine Spur von Sonnenuntergang! Ebenso mit einem schönen Strand ganz im Westen. Kilometerlang feinster, pechschwarzer Sand. Und dicke, schwere Regentropfen… Aber heute wurde der Mietwagen abgeholt, vielleicht mieten wir für die paar verbleibenden Tage noch einen Roller, weil man auf dieser Insel damit vorallem am Abend definitv schneller vorwärts kommt als mit dem Auto. Und ja natürlich, seit heute ist wieder traumhaftes Wetter mit leuchtendem Sonnenuntergang. Die Sonne brannte sogar derart brutal, dass wir das Herumliegen auf dem Liegestuhl AM SCHATTEN diese Nacht bestimmt bitter bereuen werden! Jede Körperstelle, die nicht von Badehosen bedeckt war, leuchtet krabbenrot! Ja liebe Mütter, wir haben uns immer brav eingecrèmt. Aber das angenehme Lüftchen vom Strand lässt einen nicht merken, wie man einem Spanferkel gleich gebrutzelt wird. Wenn all die roten Stellen (und glaubt uns, das sind viele!) später braun werden, bringen wir eine Top-Farbe mit nach Hause. Erfahrungsgemäss werden wir aber eher dem Zwiebelprinzip nachgehen und Schicht um Schicht ablösen. Es bleiben uns nur noch wenige Tage an der Wärme L Wir machen das Beste draus, streifen immer schön die T-Shirts über und geben uns Mühe, dass das Gepäck am Schluss nicht überladen wird. Dank diesen abschliessenden Tagen hier können wir im Allgemeinen doch noch auf schöne Ferien zurückblicken, freuen uns aber auch sehr darauf, Euch alle bald wieder zu sehen. Drückt uns die Daumen, dass wir dieses Mal nochmals Glück haben und beim Online-Check-in zwei gute Plätze ergattern. Also bis bald daheim.